Donnerstag, Januar 26, 2012 15:10 PM
Stress beeinflusst Wahrnehmung und Aufnahmefähigkeit von Menschen
Foto: Gerd Altmann / pixelio.de
Das Empfinden von Stress hat offenbar deutlich größeren Einfluss auf die Wahrnehmung und Aufnahmefähigkeit von Menschen als bisher angenommen. Einer Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität Trier zufolge wirkt das Stresshormon Kortisol deutlich früher als bislang bekannt.
Während man bisher davon ausging, dass Kortisol erst nach rund 20 Minuten Auswirkungen auf den Thalamus hat, entdeckten die Forscher um Prof. Dr. Hartmut Schächinger nun eine Wirkung des Stresshormons, die schon deutlich früher eintritt und sich laut einer offiziellen Mitteilung der Uni Trier “umfassender auf die Wahrnehmung und Informationsverarbeitung” auswirken kann als bislang vermutet.
In verschiedenen, voneinander unabhängigen Untersuchungen fanden die Forscher heraus, dass Kortisol schon innerhalb von wenigen Minuten zu Funktionsänderungen im Thalamus führt, was dafür sorgt, dass Stress deutlich schnellere Auswirkungen auf die Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn hat.
Der Thalamus hat den Forschern zufolge einen großen Einfluss auf die Verarbeitung der meisten Wahrnehmungen und reguliert unter anderem auch die Wachheit und Aufmerksamkeit des Menschen.
Mittwoch, Januar 25, 2012 14:27 PM
Nach Betäubung im Mundraum mit dem Essen und Trinken warten
Foto: Claudia Heck / pixelio.de
Das Gefühl, im Mundraum völlig taub zu sein, kennt jeder, der sich schon einmal einen Zahn hat ziehen lassen oder der für eine Behandlung beim Zahnarzt eine schmerzbetäubende Spritze erhalten hat. Viele der Patienten machen anschließend den Fehler trotz der noch wirkenden Betäubung ganz normal zu essen und zu trinken, was nicht selten Folgen hat.
Denn weil man bei einer Kieferbetäubung im Mundraum wirklich überhaupt nichts spürt, besteht die Gefahr, sich beim Kauen aus Versehen selbst in die Lippe oder in die Wange zu beißen. Ebenfalls gefährlich wird es dann, wenn nach dem Zahnarzttermin das heiße Mittagessen oder eine Tasse Tee wartet. Weil durch die Betäubung auch das Gefühl für heiß und kalt verloren geht, verbrüht man sich leicht, wenn man nicht abwartet bis die Narkose verfolgen ist.
Deshalb raten unter anderem die Experten der Initiative “proDente” dazu, mit Essen und Getränken solange zu warten, bis bis die Betäubung vollständig abgeklungen ist und vorher nichts zu sich zu nehmen.
Wer also weiß, was ihn beim Zahnarzt erwartet, sollte sich vorher den Bauch ordentlich vollschlagen, da Betäubungen im Mundraum auch mehrere Stunden anhalten können.
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