4300 Menschen sterben jährlich an Arzneimittel-Cocktails
Tausende sterben an Arzneimittel-Cocktails

4300 Menschen sterben jährlich an Arzneimittel-Cocktails

Tausende sterben an Arzneimittel-Cocktails

Tausende sterben an Arzneimittel-Cocktails

Wechsel- oder Nebenwirkungen von Medikamenten können zum Tod führen. Nach Berichten des Gesundheitsministeriums sterben jedes Jahr rund 4300 Menschen an einem Arzneimittel-Cocktail. Die Zahl bezieht sich ausschließlich auf die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind sogenannte Arzneimittel-Cocktails der häufigste Grund für solche Todesfälle bei älteren Patienten. Sie können gerade für ältere Patienten tödlich sein. Um die Zahl der Todesfälle zu senken, rät die Gesundheitsministerin des Landes zur Entwicklung von Medikationsplänen.

Viele Arzneimittel-Cocktails werden dabei unüberschaubar. Sie gehen mit unterschiedlichen Verordnungen der Ärzte einher und werden schließlich durch selbstgekaufte Medikamente noch brisanter. Barbara Steffen, Gesundheitsministerin von NRW, sprach mit Blick auf die Zahlen von einer erschreckenden Entwicklung. Demnach nehmen 1,5 Millionen Menschen in NRW täglich mindestens 5 Medikamente ein. Deutlich höher ist der Anteil bei den Senioren über 65 Jahre. Hier ist beinahe jeder Zweite betroffen.

Wie Steffens betonte, können solche Cocktails gefährlich werden. Sie können mit unerwünschten Neben- und Wechselwirkungen einhergehen. Landesweit müssen rund 215.000 Einlieferungen ins Krankenhaus auf solch ein Medikamentengemisch zurückgeführt werden. Hierbei handelt es sich um 5 Prozent aller Krankenhausaufenthalte, die das Bundesland zu verzeichnen hat. Von diesen Fällen enden rund zwei Prozent, also 4300, tödlich.

Quellhinweis Bild: © jrperes / pixabay.com

Ein Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>