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Der gesetzlichen Krankenkasse IKK ist ein peinlicher Fehler unterlaufen. Im Mitgliederblatt „Aktiv und gesund“ führte die IKK einen giftigen Waldpilz als essbar auf. Dieser Fehler könnte die Gesundheit von Menschen gefährden.
Von der IKK wurde der giftige Grünling als essbarer Waldpilz eingestuft. Auf den Blätterpilz wurde im Rahmen des Beitrages „Der Herbst bittet zu Tisch“ verwiesen. Bei einigen Menschen kann der Grünling zu heftigen Symptomen führen. Die Giftzentrale verweist in Bezug auf die möglichen Beschwerden auf Müdigkeit, Muskelschwäche, Übelkeit und Erbrechen. Aber auch Muskelschmerzen und starke Schweißausbrüche können aufgrund des Verzehrs des Grünlings entstehen.
Sollten Pilzsammler nach dem Verzehr diese Symptome bemerken, sollten sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.
Nach Bekanntwerden des Fehlers hat die IKK unmittelbar darauf reagiert und eine Richtigstellung veröffentlicht. Darin verweist die gesetzliche Krankenkasse darauf, dass der externen Agentur bei der Gestaltung des Beitrages ein bedeutsamer Fehler unterlaufen ist. Die IKK erklärte, dass der Grünling weder gesammelt noch verzehrt werden darf.
Grünling ähnelt Knollenblätterpilz
Nicht nur aufgrund der Symptome handelt es sich beim Grünling um einen sehr gefährlichen Waldpilz, auch aufgrund seines Aussehens könnte er Pilzsammlern zum Verhängnis werden. Der Grünling kann aufgrund seines Äußeren schnell mit dem kegelförmigen Knollenblätterpilz verwechselt werden. Der Knollenblätterpilz gehört zu den gefährlichsten Giftpilzen.
Durch den Verzehr kann es zu schweren Leberschäden und schließlich zum Tod des Betroffenen kommen. Bereits in der vergangenen Woche verwies die Giftzentrale Nord darauf, dass sich die Anfragen zu möglichen Pilzvergiftungen aufgrund des guten Pilzwetters in diesem Jahr nahezu verdoppelt haben. Menschen, die im Wald Pilze sammeln möchten, sollten sich bereits im Voraus umfangreich über die unterschiedlichen Pilzarten informieren. Grundsätzlich sollten Pilze, deren Name nicht bekannt ist oder deren Zuordnung schwerfällt, nicht gesammelt werden.
Treten nach dem Genuss der Pilze Beschwerden auf, sollte umgehend ein Notarzt informiert werden. Nur eine schnelle Behandlung gegen Vergiftungen kann eine erfolgreiche Linderung ermöglichen.
“Nicht nur aufgrund der Symptome handelt es sich beim Grünling um einen sehr gefährlichen Waldpilz, auch aufgrund seines Aussehens könnte er Pilzsammlern zum Verhängnis werden. Der Grünling kann aufgrund seines Äußeren schnell mit dem kegelförmigen Knollenblätterpilz verwechselt werden. Der Knollenblätterpilz gehört zu den gefährlichsten Giftpilzen.”
… nun frage ich mich, wenn der Grünling mit einem anderen Giftpilz verwechselt werden kann: wem wird er dann gefährlich? Doch nur dem, der sich mit dem Knollenblätterpilz umbringen will und das nun irrtümlich mit dem Grünling tut? Was ist der Unterschied im Ergebnis???? Ist vielleicht dasSterbe-erlebnis ein anderes???
Der Grünling ist nicht soooo supergiftig wie ein Knollenblätterpilz; siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnling_(Pilz)
Der Knollenblätterpilz ist je nach Art so giftig, dass ein Pilz ausreicht, einen Erwachsenen ziemlich sicher zu töten.
Insofern ist die Verwechslungsgefahr zwischen Grünling und Knollenblätterpilz für den unbedarften Sammler schon gefährlich, weil er fälschlicherweise annimmt, der Grünling (Knolli) sei nicht giftig und ihn sammelt…
Irgendwie wird die Welt verrückt. Alles ist heute anders als früher. Alles was mal richtig war ist heute falsch und damit ist der gut essbare Grünling natürlich auch giftig. Wir essen ihn seit Gedenken und fühlen uns sehr wohl. Sehr schmackhaft süß-sauer mit Kartokffelstückchen oder besser süß-sauer eingelegt. Bei den Morcheln/Lorcheln war es übrigens auch so. Heute macht man aus einer Mücke eine Elefanten, lenkt ja so schön von den Hauptproblemen ab, vielleicht bekommen noch welche Geld dafür, oder es wird eine Kommission gebildet. Macht mal weiter so….