Armband  gegen Krebs

Armband gegen Krebs

Google X: Ein Armband gegen Krebs

Herzschlag_und_andere_Krankheiten_8 ResizedGoogle ist mittlerweile zu einem Synonym für die Suchmaschine geworden. Dass das Unternehmen aber nicht nur im Internet zu finden ist, sondern unter dem Namen Google X außerdem in der Forschung tätig ist, ist vielen Menschen unbekannt. Aktuell erforscht Google ein Armband, das zur Früherkennung verschiedener Krankheiten dienen soll – unter anderem bei Krebs.

Krebs im frühen Stadium erkennen

Allerdings dauert es noch eine Weile, bis das Armband erhältlich sein wird. Die Forscher stehen erst am Anfang und haben noch einen langen Weg vor sich. Allerdings scheint diese Methode der Früherkennung vielversprechend zu sein.
Zumindest in der Theorie klingt es relativ leicht, die Methode umzusetzen. Um Krebszellen zu erkennen, setzen die Forscher Nanopartikel ein. Der Patient muss sie über eine Pille einnehmen, sodass sie sich im Blutkreislauf verteilen. Im Blut gibt es verschiedene Bestandteile wie beispielsweise Tumormarker, die auf das Vorhandensein von Krebs hindeuten können. Die Nanopartikel verbinden sich mit ihnen und werden dadurch sichtbar – über einen Magneten im Armband sind die leuchtenden Teilchen zu erkennen.

So ließen sich bösartige Erkrankungen mit etwas Glück schon diagnostizieren, ohne dass die Krankheit Symptome macht und weit fortgeschritten ist.
Um das Armband weiter entwickeln zu können, muss Google X herausfinden, wie die leuchtenden Verbindungen durch die Haut zu sehen sind. Daher züchtet das Labor künstliche Haut der verschiedenen Typen, aus denen es Arme modelliert.

Nanopartikel in der Medizin

Zwar ist die Idee, Krebs mit einem Frühwarnsystem als Armband zu erkennen neu, Nanopartikel sind es jedoch nicht. Sie kommen beispielsweise im MRT als Kontrastmittel zum Einsatz, um Strukturen und Funktionen von Organen besser darzustellen.
Möglich ist es mit ihnen ebenso, Wirkstoffe zu bestimmten Regionen und Organen zu leiten, damit sie dort gezielt gegen eine Krankheit wirken können.

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