Donnerstag, Juni 30, 2011 18:13 PM
Arzneimittelvolumen von Psychopharmaka bei Studierenden deutlich gestiegen
© Sebastian Bernhard/ pixelio.de
Nach dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) ist das Arzneimittelvolumen bei Studierenden in den letzten vier Jahren deutlich gestiegen. Auffällig ist, dass vor allem das Volumen der Arzneimittel zur Behandlung des Nervensystems um 54% gestiegen ist.
Zwar liegt statistisch gesehen jeder Studierende bei einem Verordnungsvolumen von 65 Tagesdosen an Medikamenten und damit unter dem der gleichaltrigen Erwerbstätigen (72 Tagesdosen), aber der Anteil an Psychopharmaka ist bei Studierenden deutlich höher: Machen diese bei den Beschäftigten knapp 14% des gesamten Arzneimittelvolumens aus, sind es bei den Studierenden mehr als 20%.
Dem Report zufolge ist besonders der Anstieg von Medikamenten zur Behandlung von Depressionen auffällig. Seit 2006 stieg ihr Anteil um mehr als 40% und das obwohl bei ihnen nicht häufiger psychische Störungen diagnostiziert werden als bei ihren erwerbstätigen Altersgenossen. Inzwischen liegt der Prozentsatz Studierender, die Antidepressiva verordnet bekommen bei gut 5% bei den Frauen und knapp 3% bei den Männern. Weiterlesen »
Donnerstag, Juni 30, 2011 17:52 PM
Deutsche fürchten sich vor Pflegekosten
© Benjamin Klack/ pixelio.de
Nach einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics haben zwei Drittel (66%) der Deutschen Angst vor den Kosten, die durch die eigene Pflegebedürftigkeit oder die von Angehörigen entstehen können. In der Altersgruppe der 30-39-Jährigen sorgen sich sogar 74% um mögliche Pflegekosten.
Die Sorge ist nicht ganz unbegründet, denn die gesetzliche Pflegeversicherung allein kann die anfallenden Kosten kaum decken. Dann müssen in der Regel die Ehepartner oder Kinder für die Versorgung ihrer pflegebedürftigen Verwandten aufkommen. Nicht selten müssen sie einen monatlichen Eigenanteil von 1500 Euro tragen. Weiterlesen »
