BH’s und Bikinis können Krebs auslösen
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BH’s und Bikinis können Krebs auslösen

BH’s und Bikinis sehen gut aus und bieten Frauen einen gewissen Nutzen im Alltag sowie in der Freizeit, wenn die ersten Sonnenstrahlen erscheinen. Jedoch können genau diese fatale Auswirkungen haben. BH’s und Bikinis können in Zusammenhang mit wenigem Sonnenlicht Brustkrebs auslösen.

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 Zusammenhang zwischen BH’s bzw. Bikinis und dem Sonnenlicht

Der Zusammenhang zwischen geringer Sonnenlichtbestrahlung auf das Brustdrüsengewebe und der Entstehung von Brustkrebs ist nachgewiesen. Bereits seit fünf Jahren informieren Ärzte auf Tagungen über dieses Risiko. Lange diskutiert waren allerdings die Studien aus den 90ern, welche gesundheitliche Einschränkungen aufgrund von BH’s bzw. Bikinis suggerierten. Neue Studien belegen nun, dass es durchaus einen Zusammenhang zwischen folgenden Faktoren und der Häufigkeit von Brustkrebserkrankungen gibt:

  • Fehlendes Sonnenlicht und UV-Strahlung lösen ein hormonelles Ungleichgewicht aus.
  • Die Funktion des Lymphsystems wird durch das Tragen von BH’s eingeschränkt.

BH’s erhöhen also die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken.

Eine Studie von Medizinern der Harvard University von 1991 ergab bereits, dass Frauen ihr Brustkrebsrisiko ohne das Tragen von BH’s minimieren können. Aktuelle Studien belegen dies nicht nur, sondern weisen sogar nach, dass Frauen, welche BH’s tragen, das Risiko an Brustkrebs zu erkranken erhöhen.

Das Lympsystem als Gesundheitsfaktor

In Kombination mit dem Tragen von BH’s bzw. Bikinis und dem fehlenden Sonnenstrahlen-Einfall auf das Brustgewebe wird die Lymphdrainage also wesentlich eingeschränkt. Die Aufgabe des Lymphystems besteht darin, die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Auch für den Abbau von Giftstoffen ist das System zuständig. Da die Lymphe also als Entgiftungssystem funktioniert und somit das Brustgewebe gesund hält, besteht durch die beiden Faktoren eine erhöhte Gefahr, an Zysten sowie Brustkrebs zu erkranken.

Veränderung des Brustdrüsengewebes durch BH’s

Den Einfluss von BH’s auf das Brustdrüsengewebe wurde 1991 bereits von Dr. Elizabeth R. Vaughan (M.D.) untersucht. Trotz des eindeutigen Nachweises anhand von Patientenstudien, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Tragen von BH’s und den Veränderungen des Brustdrüsengewebes gibt, fanden diese Studien dennoch wenig Anerkennung. Erst nachdem mehrere Mediziner ebenfalls diesen Zusammenhang mit umfangreicheren Studien belegen konnten, wurden 2013 Ergebnisse zu den Faktoren, welche das Brustgewebe gesundheitsschädlich beeinflussen, im European Journal of Cancer Society veröffentlicht.

Das Ergebnis dieser Studien besagt, dass Frauen, welche auf einen BH verzichten, ein 40 % geringeres Risiko haben, an Brustrebs zu erkranken. Frauen, welche ausreichend Sonnenlicht auf das Brustgewebe wirken lassen, können das Risiko sogar um 90 % verringern.

Weiteren Einfluss von BH’s und Bikinis auf die Gesundheit
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Auch die Fachzeitschrift Chronobiology International hat Studien zum Einfluss von BH’s auf die Gesundheit veröffentlicht. Das Tragen eines BH’s vermindert demnach die Produktion von Melatonin und Progesteron. Ersteres ist ein Antioxidan, das unter anderem den Schlafrythmus beeinflusst und das Imunsystem stärkt. Bei Letzterem handelt es sich um einen Faktor, welcher bei verminderter Produktion zu einer Östrogendominanz führt. Zudem wird, wie bekanntermaßen, das Brustkrebsrisiko durch zu wenig Sonneneinstrahlung erhöht.

 

Diese Einflüsse wurden im September letzten Jahres nun endgültig durch den amerikanischen Wissenschaftler Prof. Sydney R. Singer und seiner Ehefrau, welche Medizinerin ist, Dr. Soma Grismaijer bestätigt. In dieser wird nun von amtlicher Stelle aus auf das Brustkrebsrisiko durch BH’s bzw. Bikinis hingewiesen.

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