Diät-Cola als Schummelpackung
@ Christian Lung / pixelio.de

Diät-Cola als Schummelpackung

Diät-Cola sollte nicht konsumiert werden

Vor allem im Sommer bietet sich die Diät-Cola als Erfrischungsgetränk an. Mit der Diät-Cola wird immer wieder suggeriert, dass diese gesünder seien, als die normale Cola. Bekannt ist jedoch schon seit Langem, dass die Diät-Cola nicht wirklich gesünder ist. Es gibt genügend Gründe, warum auf den süßen Softdrink verzichtet werden sollte.

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Erholung der Geschmackrezeptoren

Mit der Zuführ von süßen Getränken werden die Geschmackspillen abgestumpft. Neben diesem Aspekt besteht ein Kritik an den süßen Zusatzstoffen, dass die Geschmacksrichtung “süß” dauerhaft geändert wird. Hirnuntersuchungen haben ergeben, dass das Verlangen nach “süß” nicht gesteillt wird, sondern vielmehr verstärkt wird. Daher raten Experten, auf die Diät-Cola zu verzichten.

Reduzierung von Kopfschmerzen

Untersuchungen haben weiterhin ergeben, dass die künstlichen Süßstoffe in Verdacht stehen, das Belohnungssystem des menschlichen Gehirns zu beeinflussen. Das Ergebnis von Tierversuchen, bei denen Ratten Light-Drinks getrunken haben, hat ergeben, dass für die Ratten diese Zufuhr geschädigte Zellen im Hirn zur Folge hatten. Folge von Schädigung der Nervenzellen kann zum einen der Verlust von motorischen Fähigkeiten sein, aber auch Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit auslösen.

Kilos verlieren

Oftmals wechseln Menschen von Cola auf Diät-Cola, wenn sie Gewicht verlieren wollen. Dies ist zwar ein netter Gedanke, aber nicht wirklich hilfreich. Wer eine Diät ernst nehmen möchte, sollte auf den süßen Softdrink komplett verzichten. Durch Hormone, welche aufgrund von Süßstoffen Insulin ausstoßen, kommt es bei der Einnahme von solchen Softdrinks eher zur Gewichtszunahme als zur Gewichtsabnahme.

Risiko von Knochenbrüchen minimieren

Auch sinkt das Risiko, an einem Beckenbruch zu erleiden, wenn man auf Diät-Cola verzichtet. Dies hat eine Studie gezeigt. Vor allem bei Frauen, welche sich in den Wechseljahren befinden und täglich Diät-Softdrinks konsumieren, ist das Risiko um 14 % höher. Die Folge von diesem Konsum besteht also in einer geringeren Knochendichte.

Veränderte Essgewohnheiten

Da Diät-Cola weniger kalorienreich ist als die normale Cola, sind viele Menschen der Meinung, sie könnten die Kalorien mit anderen Lebensmittel zu sich nehmen. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Wer vermehrt Lightdrinks konsumiert, neigt dazu ungesunde Lebensmittel wie Pommes zu essen. Durch die Konditionierung in Fast-Food-Restaurants hat sich das Unterbewusstsein bereits eingeprägt, dass zu Softdrinks fettige Speisen gehören.

Verträglichkeit von Alkohol

Da Light-Getränke dafür sorgen, dass der Mageninhalt schneller verdaut wird, beeinflusst dies die Verträglichkeit von Alkohol. Je weniger Mageninhalt im Magen ist, desto mehr Alkohol nimmt die Magenschleimhaut auf. Daher sollte auf Diät-Cola verzichtet werden, wenn man einen Vollrausch vermeiden mag.

Minimierung des Diabetes-Risikos

Das Trinken von Diät-Colas vor dem Essen regt die Bauchspeicheldrüse an. Dies führt dazu, dass Insulin ausgestoßen wird. Somit werden Organe dauerhaft durch den Konsum geschädigt und es kann zu einer Diabeteserkrankung kommen.

Schonung der Nieren

Auch werden die Nieren weniger belastet, wenn auf die Light-Softdrinks verzichtet wird. Die künstlichen Inhaltsstoffe müssen nicht mehr verarbeitet werden und die Nieren können sich wieder der Ausspülung von Giftstoffen widmen.

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