Mittwoch, Januar 18, 2012 14:52 PM

Elektronische Zigarette: Ersatz zur normalen Zigarette umstritten

© Gisela Peter / pixelio.de

Während von verschiedener Stelle vor dem Konsum von E-Zigaretten gewarnt wird, steigt der Absatz der elektronischen Glimmstengel kontinuierlich an. Dabei ist keinesfalls erwiesen, dass die E-Zigarette wie vielfach beworben tatsächlich gesundheitlich unbedenklich ist, weshalb nach Bayern und Nordrhein-Westfalen nun auch Bremen ein Verbot erlassen hat.

Hintergrund sind dabei unter anderem umfangreiche Studien aus denen USA, denen zufolge die sogenannten Liquids, die beim Konsum der E-Zigaretten verdampft werden, zahlreiche Giftstoffe enthalten. Laut der nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerin Barbara Steffens enthalten diese Flüssigsubstanzen zum Teil sogar so große Mengen an Nikotin, dass sie als Arzneimittel einzustufen sind.

Besonders bedenklich ist in den Augen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie vor allem der hohe Anteil von etwa 90 an Propylenglykol, das in der Industrie nicht selten auch als Frostschutzmittel eingesetzt wird und die Atemwege schon nach kurzer Zeit stark einengt, was auf Dauer zu schwerwiegenden Schäden führen kann.

Das Bundesgesundheitsministerium kann zwar nicht eingreifen, da für mögliche Gesetze in Gesundheitsfragen die Länder zuständig sind, doch ist die Haltung in Berlin unmissverständlich: “Die benutzten Kartuschen enthalten häufig neben dem Suchtstoff Nikotin auch andere gesundheitsschädigende Substanzen. Deshalb ist vom Konsum der E-Zigarette abzuraten.” Mehr Informationen zum Thema Elektrozigarette finden Sie auf der Internetseite www.Dampfzigarette.com.

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