Gesundheitsschädliche Karnevalsartikel

© Robin Tai Backes/ pixelio.de

Im Auftrag des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums durchgeführte Untersuchungen haben ergeben, dass jeder vierte Karnevalsartikel gesundheitsschädliche Gefahren birgt.

Die Prüfer der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung teilten dem Ministerium mit, dass rund jeder vierte der 250 untersuchten Karnevalsartikel für Kinder gesundheitliche Schäden verursachen kann. Diese können sich ganz unterschiedlich äußern, z.B. in Form von ungesicherten Kordeln oder Schnüren, mit denen sich Kinder versehentlich strangulieren können.

In anderen Produkten (Karnevalsmasken) wurden Weichmacher in “deutlich über den zugelassenen Grenzwerten” Dosierungen gefunden. Auch der Knall von Spielzeugpistolen war teilweise so laut, dass sie nachhaltige Gehörschäden auslösen können. Selbst Perücken oder künstliche Bärte sind gefährlich, denn viele von ihnen erwiesen sich als leicht entflammbar.

Zu einem ähnlich erschreckenden Ergebnis kam auch das Verbrauchermagazin Öko-Test, das Anfang des Jahres zehn Karnevalsmasken unter die Lupe nahm und feststellen musste, dass fast alle der Masken polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Phthalate und Nitrosamine enthielten. Vor allem die nahezu komplett in China gefertigten Masken wiesen eine Giftkonzentration auf, die den zulässigen Grenzwert teilweise um das 50-fache überschritt. Der zulässige Höchstwert für Weichmacher wurde teilweise sogar um das 100-fache überschritten.

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