Samstag, Januar 21, 2012 10:25 AM

Kururlaub: Medizinische Vorsorge für Leib und Seele

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der das Gefühl, am Ende einer langen und intensiven Arbeitswoche völlig leer zu sein, nicht kennt. In der Regel genügt dann aber schon das Wochenende, oder ein-, zweimal im Jahr ein länger Urlaub, um wieder aufzutanken.

Stellt sich aber so gar keine Besserung ein und man fühlt sich immer noch müde und antriebslos, kann oftmals eine Kur die Lösung der Probleme sein. Weit ab von zuhause und allen Alltagssorgen kann man den Akku in angenehmer Umgebung wieder aufladen, um nach der Rückkehr wieder voller Tatendrang zu strotzen.

Neben psychischen Problemen können aber auch anhaltende körperliche Beschwerden, etwa chronische Rückenschmerzen, während einer Kur sehr gut behandelt werden.

Ob im Einzelfall ein Kururlaub, der laut Gesetz nichts anderes ist als eine präventive Gesundheitsmaßnahme, möglich ist, entscheidet zunächst der behandelnde Arzt und anschließend die Krankenkasse, wobei es durchaus vorkommt, dass Anträge abgelehnt werden, beispielsweise wenn öfter als zweimal in fünf Jahren ein Antrag auf Kururlaub gestellt wird.

Wer in Deutschland auf Kur gehen möchte, hat zahlreiche verschiedene Gebiete zur Auswahl, die alle etwas für sich haben. Als besonders beliebt gelten Kurzaufenthalte im Schwarzwald oder im Bayerischen Wald, wo sich aus dem Fenster des Kurhotels oft ein malerischer Anblick bietet.

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