Montag, Februar 20, 2012 11:00 AM

Medikamentenstudien: Restrisiko für Probanden bleibt bestehen

Foto: Rita Thielen / pixelio.de

Es gibt viele Möglichkeiten, sich den ein oder anderen Euro hinzuverdienen. Wer keinem klassischen Nebenjob nachgehen möchte und beispielsweise nicht in den Abendstunden in einer Kneipe angetrunkene Gäste bewirten möchte, hat so die Möglichkeit, auch mit ungewöhnlichen Aufgaben seine Haushaltskasse aufzubessern.

Eine dieser Alternativen zum Job als Kellner oder als Bürohilfskraft ist die Teilnahme an Medikamentenstudien, die in der Regel vor Markteinführung eines Arzneimittels durchgeführt werden. In Europa und so natürlich auch in Deutschland sind derartige Tests strengen Richtlinien unterworfen. Ein Medikament darf laut dem Arzneimittelgesetz erst dann an Menschen erprobt werden, wenn jahrelange Tests im Reagenzglas, an Zellkulturen und letztlich auch an Tieren erfolgreich waren und sich dabei keine unerwünschten Nebenwirkungen eingestellt haben.

Natürlich ist die Teilnahme an solchen Tests aber nicht gänzlich ohne Risiko, da nie auszuschließen ist, dass Menschen auf bestimmte Wirkstoffe eine unerwartete Reaktion zeigen. Aufgrund der vorhergegangenen, umfangreichen Studien ist das Risiko von Nebenwirkungen allerdings relativ gering und kann angesichts des vergleichsweise hohen Honorars durchaus in Kauf genommen werden.

Letztlich obliegt die Entscheidung aber natürlich jedem selbst. Aber mit der Einnahme eines Medikaments und sechs Untersuchungen innerhalb von sechs Wochen annähernd 1.000 Euro verdienen zu können, ist zumindest sehr lukrativ.

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