Dienstag, März 08, 2011 16:41 PM
Mediterrane Kost schützt vor Herzerkrankungen
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Schon lange wissen Ernährungsexperten, dass die mediterrane Küche mit ihrem Olivenöl, Fisch und Gemüse gesund ist.
Griechische Forscher haben jetzt in einer Metastudie herausgefunden, dass sich die mediterrane Kost vor allem positiv auf den Stoffwechsel auswirkt und das sogenannte Metabolische Syndrom verhindern kann. Dieses Syndrom gilt als wichtiger Risikofaktor bei der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Patienten mit Metabolischem Syndrom leiden unter Fettleibigkeit, Diabetes und Bluthochdruck und haben erhöhte Blutfettwerte.
Die Wissenschaftler der Harokopio-Universität haben 50 Studien analysiert, an denen insgesamt eine halbe Million Menschen teilgenommen haben. Die Analyse ergab, dass mediterrane Kost dem Metabolischen Syndrom insgesamt vorbeugt und sich auch positiv auf die einzelnen Faktoren des Syndroms auswirkt. Laut Studienleiter Demosthenes Panagiotakos ist dies die erste Metastudie, die sich gezielt mit dem Zusammenhang zwischen einer mediterranen Ernährung und dem Metabolischen Syndrom beschäftigt. Die Ergebnisse sind im Detail in der Fachzeitschrift “Journal of the American College of Cardiology” veröffentlicht.
Zu einer mediterranen Kost zählen vor allem Lebensmittel mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren wie Olivenöl, Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, fettarme Milchprodukte, Fisch, Geflügel, Nüsse und Hülsenfrüchte und wenig rotes Fleisch. Zur mediterranen Küche gehört ein mäßiger Konsum von Alkohol (am besten Rotwein). Die positive Wirkung dieser Kost wird jedoch nach Ansicht der Forscher nicht durch die einzelnen Zutaten, sondern vor allem durch die spezielle Kombination aus Eiweißen, Ballaststoffen, Vitaminen und Fetten erreicht.
