Mittwoch, Januar 25, 2012 14:27 PM

Nach Betäubung im Mundraum mit dem Essen und Trinken warten

Foto: Claudia Heck / pixelio.de

Das Gefühl, im Mundraum völlig taub zu sein, kennt jeder, der sich schon einmal einen Zahn hat ziehen lassen oder der für eine Behandlung beim Zahnarzt eine schmerzbetäubende Spritze erhalten hat. Viele der Patienten machen anschließend den Fehler trotz der noch wirkenden Betäubung ganz normal zu essen und zu trinken, was nicht selten Folgen hat.

Denn weil man bei einer Kieferbetäubung im Mundraum wirklich überhaupt nichts spürt, besteht die Gefahr, sich beim Kauen aus Versehen selbst in die Lippe oder in die Wange zu beißen. Ebenfalls gefährlich wird es dann, wenn nach dem Zahnarzttermin das heiße Mittagessen oder eine Tasse Tee wartet. Weil durch die Betäubung auch das Gefühl für heiß und kalt verloren geht, verbrüht man sich leicht, wenn man nicht abwartet bis die Narkose verfolgen ist.

Deshalb raten unter anderem die Experten der Initiative “proDente” dazu, mit Essen und Getränken solange zu warten, bis bis die Betäubung vollständig abgeklungen ist und vorher nichts zu sich zu nehmen.

Wer also weiß, was ihn beim Zahnarzt erwartet, sollte sich vorher den Bauch ordentlich vollschlagen, da Betäubungen im Mundraum auch mehrere Stunden anhalten können.

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