Pillen-Preise erhöhen Druck auf Politik
Kassen beklagen hohe Pillen-Preise

Pillen-Preise erhöhen Druck auf Politik

Kassen beklagen hohe Pillen-Preise

Kassen beklagen hohe Pillen-Preise

Teure Medikamente entwickeln sich für die Krankenkassen in Deutschland zur finanziellen Belastungsprobe. Nun fordern die Krankenkassen von der Politik Gesetzesänderungen. In Berlin zeigen sich die Verantwortlichen immer offener, dass sie noch in dieser Wahlperiode handeln werden.

Zu einem der bekanntesten Beispiele für hochpreisige Medikamente hat sich das Hepatitis-C-Präparat Sovaldi von Gliead entwickelt. Im vergangenen Jahr sorgte das Medikament für Schlagzeilen, denn für eine Tablette wurden 700 Euro fällig. Bei einer Therapie von 24 Wochen beliefen sich die Gesamtkosten für die Krankenkassen auf zum Teil bis zu 120.000 Euro.

Oft waren die Kosten jedoch um einiges höher, denn meist mussten weitere Medikamente verabreicht werden, sodass sich die Kosten schließlich auf bis über 200.000 Euro beliefen. In dieser Woche hat sich Gliead gemeinsam mit dem Spitzenverband der Krankenkassen auf einen Erstattungsbeitrag verständigen können.

Zusehends beklagen sich die Krankenkassen und Politik über die hohen Medikamentenpreise.  Von Seiten der Industrie wird jedoch weiter konsequent dagegen gehalten. Mittlerweile hat Gliead jedoch ein Nachfolgeprodukt für Sovaldi auf den Markt gebracht. Es schlägt mit Preisen von 750 Euro zu Buche. Den höheren Preis rechtfertigt Sovaldi in erster Linie mit weiteren zusätzlichen Vorteilen. So soll auf die Gabe von weiteren Medikamenten verzichtet werden können.

Quellhinweis Bild © frolicsomepl/Pixabay.com

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