Sport kann bei Multipler Sklerose helfen
Mit Sport gegen Multiple Sklerose

Sport kann bei Multipler Sklerose helfen

Mit Sport gegen Multiple Sklerose

Mit Sport gegen Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, die bei jungen Erwachsenen auftritt. Der schleichende Nervenverfall führt zu Gefühlsstörungen, Kraftlosigkeit und Lähmungen. Mit Sport und neuen Wirkstoffen soll nun gegen die Multiple Sklerose gekämpft werden.

Nach aktuellen Berichten kann Sport dabei helfen, die Multiple Sklerose zu lindern. Gemeinsam mit neuen Substanzen und Wirkstoffen sei es demnach möglich, den Verfall der Nervenfunktionen so stark zu verlangsamen, dass die Erkrankung nicht immer mit schweren Verläufen einhergeht. Das öffentliche Bild der MS ist jedoch ein vollkommen anderes. Oft wird das Bild vermittelt, dass Erkrankte bereits nach kürzester Zeit im Rollstuhl sitzen. Dieser Trugschluss verzerrt das Bild der MS vor allem in Richtung der schweren Verläufe.

Die Krankheitsverläufe gestalten sich dabei sehr unterschiedlich. Die MS verläuft in der Regel in Schüben. Im Laufe mehrerer Wochen oder Monate haben die Betroffenen immer mal wieder Ausfallerscheinungen. Die Symptome, die durch die Multiple Sklerose hervorgerufen werden, sind sehr verschieden. Entscheidend ist immer, welche Punkte im Nervensystem durch die Multiple Sklerose betroffen sind. Die MS stellt grundlegend eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems dar.

Hunderttausende Deutsche sind an Multiple Sklerose erkrankt

In Deutschland sind rund 130.000 Menschen an Multiple Sklerose erkrankt. Würden die Nervenfasern des Körpers mit biologischen Kabeln verglichen werden, würde die Erkrankung stets die Schutz- und Isolierschicht angreifen. Diese Schicht stellt im Körper eine Myelinhülle dar. Sobald diese Schicht Störungen aufweist, ist es nicht mehr möglich, die Signale vollkommen wirkungsvoll zu übertragen. Für die MS-Patienten stellen die Folgen vor allem im Alltag eine Belastung dar. So leiden sie unter Gefühlsstörungen und Lähmungen, kämpfen aber auch mit Kribbeln und Doppelbildern vor den Augen. Viele Erkrankte fühlen sich zudem kraftlos.

Breites Spektrum an Medikamenten

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft erklärte zuletzt, dass es ein ausgesprochen breites Spektrum an Medikamenten gibt, die zumindest für die Behandlung der schubförmigen MS eingesetzt werden können. Durch die große Vielfalt an Wirkstoffen könne zumindest für die Mehrzahl der Patienten eine passende Lösung ermittelt werden. Schwachstelle dieser Substanzen ist allerdings der Preis. Demnach ist es erforderlich, diese Medikamente sehr lange einzusetzen. Einige Patienten müssen lebenslang darauf zurückgreifen. Dabei lindern sie lediglich die Beschwerden, die mit den MS Schüben einhergehen. Eine Heilung können sie jedoch nicht herbeiführen.

Viele Mediziner raten den Erkrankten mittlerweile dazu, Sport zu treiben. Dabei werden zum Teil auch individuelle Sportprogramme für die MS-Patienten angeboten. Auch weiterhin wird dem Effekt, der von Sport auf die Neurodegeneration ausgeht, zu wenig Beachtung geschenkt.

Quellhinweis Bild: © skeeze/Pixabay.com

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