Freitag, April 08, 2011 13:41 PM
Schon wenig Alkohol kann Krebsrisiko erhöhen
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Nach einer europaweiten Langzeitstudie können schon kleine Mengen regelmäßig konsumierten Alkohols das Risiko für eine Krebserkrankung deutlich erhöhen.
Demnach wurde jede 10. Krebserkrankung bei Männern und eine von 33 bei Frauen durch Alkohol begünstigt. Alleine im Jahr 2008 sind fast 58.000 Krebserkrankungen in Darm, Leber und oberem Verdauungstrakt bei Männern auf Alkoholkonsum zurückzuführen. 57% der Betroffenen konsumierten mehr als zwei alkoholische Getränke pro Tag. Bei den Frauen sind 21.500 Krebserkrankungen in Brust, Leber und Verdauungstrakt von Alkohol begünstigt worden. Von den Betroffenen konsumierten mehr als 80% mehr als ein alkoholisches Getränk pro Tag.
Die Studie hat gezeigt, dass Alkohol besonders die Krebsgefahr im Mund, Rachen, in der Speiseröhre und der Leber erhöhe. Dies gilt für beide Geschlechter gleichermaßen. Die Autoren der Studie (darunter auch deutsche Wissenschaftler) berichten in dem Fachjourna “British Medical Journal”, dass viele Krebserkrankungen vermieden werden können, wenn der Alkoholkonsum von Männern auf zwei Getränke und von Frauen auf ein Getränk täglich beschränkt wird. Dies empfehlen auch viele Gesundheitsorganisationen. Weiterlesen »
Donnerstag, April 07, 2011 19:08 PM
Studie: Werbung erhöht Alkoholkonsum bei Jugendlichen
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Eine neue von der DAK in Auftrag gegebene Längsschnittstudie belegt, dass Jugendliche, die häufig Alkoholwerbung schauen, mehr Alkohol trinken. Das IFT-Nord hat die Studie durchgeführt und dafür 2.130 Schüler im Alter von 10 bis 17 Jahren befragt.
Den Ergebnissen zufolge entwickeln Jugendliche mit viel Kontakt zu Alkoholwerbung sehr viel häufiger positive Einstellungen gegenüber Alkohol. Erschreckend war das Ergebnis, dass 45 Prozent der Jugendlichen mit hohem Kontakt zu Alkoholwerbung selbst begannen, Alkohol zu trinken. Zum Vergleich: Es sind nur 18 Prozent der Jugendlichen, die selten Kontakt zu Alkoholwerbung hatten.
„Diese alarmierenden Ergebnisse untermauern unsere Eingangserhebung, die wir bereits 2009 vorgestellt haben“, sagt Dr. Cornelius Erbe, Leiter des DAK-Geschäftsbereiches Produktmanagement. Da bislang keine Konsequenzen aus den Ergebnissen der Eingangserhebung gezogen wurden, fordert er jetzt konsequenteres Handeln von allen Beteiligten. „Die gezielte Ansprache Jugendlicher über Alkoholwerbung muss durch den Deutschen Werberat wirksamer unterbunden werden“, sagte er, denn die Fakten sind alarmierend: So wurden beispielsweise 2009 insgesamt 26.400 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert – die jüngsten von ihnen waren gerade einmal zwölf Jahre alt. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht. Weiterlesen »

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