Kategorie-Archiv: Forschung

Alkoholfreies Weißbier wirkt sich positiv auf Gesundheit aus

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Forscher des Lehrstuhls für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der TU München haben herausgefunden, dass alkoholfreies Weißbier die Gesundheit von Sportlern fördert.

Die Wissenschaftler ließen eine Gruppe Sportler täglich 1,0-1,5 LIter alkoholfreies Weißbier trinken, eine andere Gruppe erhielt die gleiche Menge eines Placebo-Getränks. Dieses unterschied sich von dem Weißbier nur darin, dass es keine Polyphenole enthielt.

Es stellte sich heraus, dass das alkoholfreie Weißbier mit Polyphenolen offenbar gesundheitsfördernd auf den Organismus der Sportler wirkt. Die Weißbier-Gruppe litten seltener unter Infekten oder zeigten weniger schwere oder weniger lange anhaltende Symptome und ihre Entzündungsparameter im Blut waren signifikant niedriger. Wie deutlich das Ergebnis ausfiel, hat selbst die Forscher überrascht, die mit ihren Befunden nun wissenschaftlich bestätigen konnten, dass die spezielle Mixtur aus Polyphenolen, Vitaminen und Mineralstoffen positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Weiterlesen

Apfelschalen fördern Muskelwachstum

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Amerikanische Forscher konnten im Tierexperiment mit Mäusen nachweisen, dass Apfelschalen das Muskelwachstum fördern. Von der Studie berichten sie im Fachmagazin “Cell Metabolism”.

Die Wissenschaftler um Christopher Adams von der Universität Iowa fanden heraus, dass Apfelschalen den wasserlöslichen Naturstoff Ursolsäure enthalten. Diese Substanz verringert den Muskelabbau und regt deren Wachstum an. Die Mäuse haben nicht nur an Körperfett verloren, sondern wiesen auch einen niedrigeren Blutzuckerspiegel und Blutfettwerte auf. Weiterlesen

Ungerechte Bezahlung erhöht Risiko für Herzerkrankungen

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Der Bonner Ökonom Armin Falk und der Düsseldorfer Soziologe Johannes Siegrist haben in einer Studie herausgefunden, dass eine ungerechte Bezahlung das Risiko für Herzerkrankungen erhöht.

Die Wissenschaftler wollten wissen, ob und wenn ja, wie sich ein Ungerechtigkeitsempfinden auf die Gesundheit auswirkt. Dazu untersuchten sie 80 Versuchspersonen, die in Zweier-Teams, bestehend aus Chef und Arbeiter, aufgeteilt wurden. Die Aufgabe der Arbeiter war es nun, eine Zählaufgabe zu lösen, während die Chefs nichts tun mussten. Anschließend sollten die Chefs den Gewinn des Teams nach ihrem Gutdünken aufteilen. Weiterlesen

Gefährlich: Warum Nikotin den Appetit zügelt

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Seit langem ist weithin bekannt, dass Rauchen schlank machen oder zumindest schlank halten soll. Jetzt haben US-Forscher von der Yale University in New Haven (US-Staat Connecticut) bei Tierexperimenten herausgefunden, dass das Nikotin an speziellen im Hypothalamus sitzenden Rezeptoren auf Nervenzellen im Gehirn andockt und dem Körper so signalisiert, dass er genug zu essen bekommen hat. Die Erkenntnisse des Teams um Marina Picciotto, Professorin für Psychiatrie und zugleich Autorin der im Fachblatt „Science“ veröffentlichten Studie, könnten zu neuen Präparaten für Menschen führen, die abnehmen oder ihr Gewicht halten möchten.

In den westlichen Industrienationen ist das Rauchen immer noch die häufigste vermeidbare Todesursache. Dennoch fällt vielen das Aufhören schwer und die Rückfallquote ist sehr hoch. Zudem ist das Rauchen für viele ein Mittel zur Gewichtskontrolle. „Viele Menschen sagen, dass sie nicht aufhören zu rauchen, weil sie dann an Gewicht zunehmen würden“, sagte Picciotto. Wie die Forscher in ihrer soeben veröffentlichten Studie schreiben, geben die Fakten den Rauchern recht, denn im Gegensatz zu Nichtrauchern haben sie im Durchschnitt einen deutlich niedrigeren Body-Mass-Index und die meisten nehmen deshalb tatsächlich zu. Weiterlesen

Schlafmangel lässt Testosteronspiegel sinken

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Nach einer US-amerikanischen Studie führt chronischer Schlafmangel bei jungen Männern zu einem deutlich niedrigeren Testosteronspiegel.

Die Forscher aus Chicago hatten 10 Männer im Alter von durchschnittlich 24 Jahren untersucht und zahlreichen medizinischen und psychologischen Tests unterzogen. Im Schlaflabor schliefen die Teilnehmer zunächst drei Nächte lang bis zu 10 Stunden und anschließend acht Nächte mit weniger als 5 Stunden Schlaf. Jeweils am letzten der drei bzw. acht Tage wurde den Probanden alle 15-30 Minuten Blut entnommen und untersucht. Weiterlesen

Niedrigere Selbstmordrate durch Lithium im Trinkwasser

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Das Alkalimetall Lithium findet in der Schulmedizin als Antidpressivum Anwendung, in der Regel wird es in dazu in Dosierungen von 300-500 Milligramm eingesetzt. Nun haben österreichische Wissenschaftler herausgefunden, dass Lithium als Spurenelement im Trinkwasser die Suizidrate senken kann.

In ihrer Studie haben die Wissenschaftler der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotheraapie der Universität Wien die Suizidrate in den 99 Bezirken mit dem Lithium-Gehalt des dortigen Trinkwassers verglichen. Dazu untersuchten sie insgesamt 6460 Trinkwasserproben. Weiterlesen

Schon geringe Alkoholmengen schaden dem Gehirn

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Laut einer chinesischen Studie der Medizinischen Universität Shantou kann das berühmte gelegentliche „Gläschen in Ehren“ entgegen der Volksweisheit bereits schon zu viel sein.

So fanden die chinesischen Forscher um Dr. Lingmei Kong heraus, dass bereits der Genuss von geringen Alkoholmengen das menschliche Gehirn sofort schädigen kann. „Selbst eine kleine Menge Alkohol ist wie ein Faustschlag für das Gehirn“, berichtete Lingmei Kong von der Medizinischen Universität im chinesischen Shantou. Dauerhaft sei dieser Schaden jedoch nicht, heißt es in der Studie weiter.

Für die Studie wurden junge gesunde Frauen und Männer im Alter von 20 bis 35 Jahren untersucht. Die Forscher ermittelten bei den Testpersonen per Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) die Auswirkungen von geringen und hohen Alkoholdosen. Selbst bei den Testpersonen, denen mit 0,45 Gramm pro Kilo Körpergewicht eine geringe Menge Alkohol verabreicht worden war, veränderte sich Stimmung und Verhalten. Sie waren niedergeschlagen, sprachen schneller, wirkten aufgeregt und litten unter Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Weiterlesen

Ärzte fordern strenge Eingrenzung für Gentests an Embryonen

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Vor der am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages fallenden ethisch heiklen Entscheidung über den künftigen Umgang mit menschlichen Embryonen und die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) haben die Ärzte auf dem 114. Ärztetag in Kiel auf eine strenge Eingrenzung gedrängt. So sagte Frank Ulrich Montgomery,Vizepräsident der Ärztekammer, der neben dem Berliner Ärztekammerpräsident Günther Jonitz als Nachfolger des scheidenden Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe gehandelt wird, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa: „Wir möchten, dass die Kriterien sauber definiert werden.“

Noch am Abend wollten die rund 250 Delegierten des Ärztetags über ein eigenes Memorandum, in dem beschrieben wird, auf welche wenigen Fälle die PID zu begrenzen und dann von einer Ethikkommission zu beurteilen ist, debattieren. Dieses Memorandum wollen sie vorlegen, sollte der Bundestag nach bisherigen Planungen in der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause, am 7. Juli, ein entsprechendes Gesetz verabschieden. Weiterlesen

Hörschnecken-Prothese im Kampf gegen Tinnitus

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Wie die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) am Dienstag in Freiburg berichtete, haben Freiburger Mediziner im Kampf gegen Tinnitus bei halbseitiger Taubheit sogenanne Hörschnecken-Prothesen eingesetzt.

Zum ersten Mal verlief ein Test der Behandlungsmethode gegen Tinnitus erfolgreich: Nicht nur, dass die Patienten weniger unter den unangenehmen Ohrgeräuschen leiden, auch ein Teil ihres Hörvermögens konnten sie zurückerlangen. Bei der Behandlung wurde die Prothese direkt im Innenohr angesetzt, wo sie die Funktion der Hörschnecke übernimmt und die natürliche Reizübertragung der Sinneszellen auf den Hörnerv ersetzt.

Nach Angaben der DGHNO KHC leiden in Deutschland rund 13.000 Menschen unter einseitiger Taubheit. 80% der Patienten zwischen 50 und 60 Jahren leiden in der Folge unter Ohrgeräuschen, doch auch immer mehr junge Menschen seien von dem Tinnitus betroffen, heißt es. Weiterlesen

Kirchenglocken beeinträchtigen den Schlaf

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Eine Studie der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) Zürich mit der im ETH-Bereich tätigen Forschungsinstitution Empa hat gezeigt, dass das Glockengeläut in der Nacht auf das Schlafverhalten des Menschen stärkere Auswirkungen hat als bislang angenommen. Ob sich die Glockenschläge langfristig negativ auf die Gesundheit auswirken, ist jedoch bislang noch unklar.

In der Studie untersuchten die Forscher um Mark Brink von der ETH Zürich den Schlaf von 27 Versuchspersonen im Umfeld von neun Kirchen im Kanton Zürich. Dazu haben sie nicht nur die Lautstärke vor dem Fenster und im Schlafzimmer der Probanden analysiert, sondern auch anhand physiologischer Messungen den Schlaf der Testpersonen untersucht. Zur Beurteilung der Wirkung vom Glockengeläut auf das Schlafverhalten wurde von den Wissenschaftlern die Wahrscheinlichkeit des Aufwachens durch ein Glockengeräusch bei einem bestimmten Pegel gemessen. Weiterlesen