Donnerstag, März 03, 2011 18:10 PM
Cannabis-Konsum fördert psychotische Erkrankungen
© Susanne Schmich/ pixelio.de
Im medizinischen Fachjournal “British Medical Journal” berichtet das Forscherteam um Rebecca Kuepper und Jim van Os von der niederländischen Universität Maastricht von den Ergebnissen einer Studie mit 2000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren, die mindestens fünfmal Cannabis konsumiert haben. Die 10 Jahre andauernde Studie hat gezeigt, dass der Konsum von Cannabis das Risiko, psychotische Symptome auszulösen, verdoppelt.
Selbst bei Berücksichtigung anderer Faktoren wie Geschlecht, sozioökonomischer Status, Konsum anderer Drogen oder vorhandene psychische Störungen, ist das Risiko für akustische Halluzinationen oder Wahnvorstellungen bei Cannabis-Konsumenten höher. So kann chronischer Cannabiskonsum tatsächlich das Risiko für die Entwicklung einer Schizophrenie erhöhen, wie schon seit längerem viele Experten warnen. Weiterlesen »
Donnerstag, März 03, 2011 14:45 PM
HIV-Immunität durch Gen-Therapie

© Gary van der Merwe/ Wikipedia
Forscher versuchen derzeit mit Hilfe einer Gen-Therapie eine Immunität gegen HIV zu bewirken. Dabei sollen T-Zellen von Menschen benutzt werden, die von Natur aus gegen HIV immun sind.
Für Aufsehen hatte ein amerikanischer Patient gesorgt, der an Aids und Blutkrebs erkrankt war. Nachdem bei ihm 2007 an der Berliner Charité Stammzellen eines HIV-immunen Spenders transplantiert wurden, ist der Patient vollständig genesen. Das gibt den Forschern Hoffnung, mit einer Gen-Therapie das Immunsystem der HIV-Patienten so reparieren zu können, dass der HI-Virus kontrolliert werden kann und eine AIDS-Medikation somit überflüssig wird. Die neue Gen-Therapie soll sowohl nach einer HIV-Infektion als auch nach dem Ausbruch von AIDS Wirkung zeigen.
Wissenschaftler haben die T-Zellen von sechs mit HIV infizierten Männern aus ihrem Blut gefiltert und einen Teil davon im Labor modifiziert. Drei Monate, nachdem sie die veränderten Stammzellen zurückerhielten, war bei manchen Männern ein Teil ihrer T-Zellen resistent. Inzwischen ist ein Jahr vergangen und die veränderten T-Zellen wachsen nun auch in dem Gewebe, in dem sich das HI-Virus ansammelt. Weiterlesen »

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