Freitag, Januar 20, 2012 12:44 PM

Vitamintabletten: Wie nützlich Nahrungsergänzungsmittel tatsächlich sind

Foto: Martina Böhner / pixelio.de

Zumindest wenn man den oft umfangreichen Werbemaßnahmen der Hersteller Glauben schenkt, versprechen die unzähligen, mittlerweile auf dem Markt erhältlichen Nahrungsergänzungsmittel diverse positive Auswirkungen auf die Gesundheit, angefangen von einer besseren körperlichen Fitness bis hin zu einem jugendlichen Aussehen.

Wissenschaftlich bestätigt ist die Wirkung von solchen Präparaten aber in vielen Fällen bislang noch nicht. Zwar ist erwiesen, dass sich bestimmte Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente positiv im Hinblick auf eine Vorbeugung gegenüber einigen Krankheiten auswirken, doch ist dann nicht selten noch unbekannt, in welcher Konzentration diese Stoffe aufgenommen werden müssen, um das beste Resultat zu erreichen und eine unter Umständen schädliche Überdosis zu vermeiden.

Gut erkennen lässt sich die von Tabletten oder Dragees ausgehende Problematik an einem der beliebtesten Vitamine. So stärkt Vitamin C zwar erwiesenermaßen das Immunsystem und beugt chronischen Krankheiten wie Arteriosklerose, Krebs und grauem Star vor, doch wird es isoliert als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen, sind aktuellen Studien zufolge negative Auswirkungen auf Herz und Kreislauf nicht auszuschließen.

Wird Vitamin C hingegen auf natürlichem Weg, beispielsweise über Obst aufgenommen, gibt es offenbar andere Inhaltsstoffe, die diese schädigende Wirkung ausgleichen. Ähnliches gilt für die Vitaminkombination ACE, die ebenfalls nur dann ihre Schutzwirkung entfaltet, wenn sie über natürliche Lebensmittel aufgenommen wird.

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